Pflegeinsatz für den dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling in der Retzlach

Unser Einsatz gilt dem Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Maculinea nausithous, auch Schwarzblauer Bläuling genannt). Der umfangreiche Name dieses Schmetterlings sagt etwas über seine Lebensweise aus: er legt seine Eier auf dem Großen Wiesenknopf ab, einer feuchtigkeitsliebenden Pflanze, von der sich die Raupen ernähren. Ende August / Anfang September verlassen die Raupen die Wirtspflanze und werden von einer bestimmten Ameisenart, den Knötchenameisen, in deren Bauten geschleppt. Dort verpuppen sie sich und kommen im nächsten Frühjahr als fertiger Falter hervor.

Das Überleben dieses sehr spezialisierten Bläulings hängt also u.a. vom Vorkommen des Wiesenknopfs ab, den wir durch die Mahd in der Knielinger Retzlach fördern. Die Feuchtwiese wird nämlich zunehmend von Schilf und Weiden bewachsen, die bei der ersten Mahd im Juni von uns entfernt werden. Erst wenn die Raupen dann die Wirtspflanzen verlassen haben, nämlich August / September, wird die gesamte Fläche gemäht. In diesem Herbst ist eine "Zebrastreifenmahd" geplant, damit empfindliche Pflanzen besser geschützt werden.

Prachtnelke
Helfer beim Einsatz


BUND Kindergruppen in Karlsruhe

Weitere Infos / Kontakt:
Simone Gilbert
kindergruppen.mittlerer-oberrhein@bund.net
Telefon 0721 35 85 82

Neuigkeiten:

Sprengung der Kühltürme von Philippsburg schon 2020

Die Kühltürme von KKP 1 und KKP 2 in Philippsburg sollen gesprengt werden, wenn mit dem Abschalten des 2. Blocks von Philippsburg auch der zweite Kühlturm im Jahre 2020 dann endlich stillgelegt ist. Frage mit welcher Genehmigung? Umweltverträglichkeitsprüfung oder bloße baurechtliche Kenntnisgabe. Wir fordern eigenständige Umweltverträglichkeitsprüfung. 

 

 

Verkehrskollaps in Karlsruhe wird durch neues Frachtzentrumserweiterung verstärkt. BUND-Einwendungen zu Erweiterung für riesiges, zusätzliches Gefahrstofflager der Fa. Dachser in Malsch

Das bestehende Logistikzentrum zur Lagerung von Chemikalien der Fa. DACHSER Logistikzentrum Malsch soll von 2.000 Tonnen auf 40.000 Tonnen erweitert werden.

Von den einzulagernden Waren werden dabei 22.000 Tonnen als Gefahrstoffe eingestuft.

S. ganze Medienmitteilung nebenstehend.   

Größtes deutsches Zwischenlager für schwach- und mittelaktiven Atommüll liegt im Hardtwald bei Karlsruhe

BUND OV Karlsruhe engagiert sich gegen Verwendung von Plastiktüten.

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