Globalisierung ist kein Schicksal - eine andere Welt ist möglich!

Politisches Denken und Handeln ist gefragt

Angesichts der unübersehbaren Ungleichverteilung von politischer Macht und wirtschaftlichen Ressourcen entstehen derzeit große neue soziale Bewegungen.Durch sie artikuliert sich eine emanzipatorische Politik. Attac ist eine dieser Bewegungen.

Wer oder was ist Attac?

Attac will ein breites gesellschaftliches Bündnis als Gegenmacht zu den vermeintlichen Sachzwängen der Globalisierung und den entfesselten Kräften der Märkte bilden. Ausgehend von Frankreich haben sich in 30 Ländern über 50.000 Menschen und Organisationen aus der Umwelt- und der internationalen Solidaritätsbewegung, kirchliche Kräfte und Gewerkschaften zu Attac zusammengeschlossen, darunter auch der BUND. Aber Attac ist nichts ohne die Vielen, die bisher in keiner dieser Gruppen ihren Platz fanden. Attac richtet sich daher an alle, die nicht mehr ohnmächtig zuschauen wollen, wie Politik und Wirtschaft ihre Zukunft verspielen. Attac steht dabei für vielfältige und kreative Aktionsformen: von der Information über Diskussion bis zum Protest, von Infoveranstaltungen über spektakuläre Aktionen bis zum Straßentheater vor Ort. Attac setzt darauf, möglichst viele Menschen zu gewinnen und mit ihnen gemeinsam zu handeln.

In der Bundesrepublik ist Attac zwar noch recht neu, wächst aber fleißig. In über 20 Städten aktiv, ist Attac auch hierzulande auf dem Weg zu einer breiten Bewegung.

"Eine andere Welt ist möglich!"

Politik muss sich an den Leitlinien von Gerechtigkeit, Demokratie und ökologisch verantwortbarer Entwicklung ausrichten. Nur so kann die durch die kapitalistische Wirtschaftsweise entstehende gesellschaftliche Ungerechtigkeit ausgeglichen werden. Attac will ein breites gesellschaftliches Bündnis als Gegenmacht zu den entfesselten Kräften der Märkte bilden. Die Behauptung, Globalisierung in der vorherrschenden neoliberalen Form sei ein auswegloser Sachzwang, ist reine Ideologie. Alternativen sind möglich und nötig. Wir setzen unsere Form von Globalisierung entgegen: Internationale Solidarität!

ATTAC Region Karlsruhe (außerhalb unserer Seiten)

Albrecht Kappis,

Tel. 0721- 386282

E-Post: AKappis@compuserve.com

ATTAC Deutschland (außerhalb unserer Seiten)



BUND Kindergruppen in Karlsruhe

Weitere Infos / Kontakt:
Simone Gilbert
kindergruppen.mittlerer-oberrhein@bund.net
Telefon 0721 35 85 82

Neuigkeiten:

Kurzer Abriss der Lagerung von hoch- und mittelaktiven Atommüll im KIT Nord

 

 

 

 

Im Norden von Karlsruhe, in der Nähe der kleinen Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen, liegt das ehemalige Kernforschungszentrum Karlsruhe – heute Karlsruher Institut für Technologie (KIT-Nord).

Nach 23 Jahren Wiederaufarbeitung steht hier das nun größte oberirdische Zwischenlager der Republik mit Zigtausend Fässern Atommüll. Fast 1.700 davon sind rostig. Dennoch sind weitere Hallen für noch mehr Strahlenmüll geplant. Und ungeachtet der Entsorgungs-Probleme vor der eigenen Haustür forscht man fleißig weiter an einem Atomreaktor der „IV. Generation“

 Das KIT-Nord wurde 1956 gegründet und betrieb mehrere Forschungsreaktoren. Darunter den Forschungsreaktor 2 (FR 2) als ersten in Eigenbau realisierten deutschen Natururanreaktor, den Brutreaktor-Prototyp „Kompakte Natriumgekühlte

Kernreaktoranlage“ (KNK II – der erste hatte vor seiner Beladung mit Brennstäben einen Natriumbrand), die 1990 stillgelegte Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK) sowie den Mehrzweckforschungsreaktor (MZFR).

In der WAK wurde die Technologie erprobt, die später einmal im bayerischen Wackersdorf kommerziell genutzt werden sollte. Daraus wurde dort aber nichts, weil der Widerstand der Bevölkerung zu stark war. 1991 war in Karlsruhe Schluss mit der Wiederaufarbeitung von Brennstäben. Übrig blieben 70.000 Liter hochradioaktive Flüssigabfällle, „High Activ Waste Concentrate“ (HAWC) genannt, die zwischen September 2009 und November 2010 in der eigens dafür gebauten Verglasungsanlage bearbeitet, verglast und in sogenannte Kokillen gefüllt wurden. Diese, immer noch hochradioaktiv, wurden dann in Castor-Behältern nach Lubmin gebracht.

Der Rückbau der kerntechnischen Versuchsanlagen am ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe (KfK) geschah bis zum Jahr 2009 in der Verantwortung des KfK durch den "Geschäftsbereich Stilllegung". Bei der Gründung des "Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)" ging dieser Geschäftsbereich in die "WAK GmbH" über, einem Tochterunternehmen der "Energiewerke Nord GmbH (EWN)". Im Februar 2017 wurde aus der WAK GmbH die Firma "Kerntechnische Entsorgung Karlsruhe GmbH (KTE)". Seither sind die über 1.000 Beschäftigten mit dem weiteren Abriss der Atomreaktoren und der WAK beschäftigt.

 

• Bau des ersten Atommüll-Lagers: 1958

• Reaktion auf zu hohe Strahlungswerte 1974:

Zaun wird weiter nach außen versetzt

• Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle heute: 6

• Gelagerte Atommüll-Menge (Oktober 2012): 67.200 m.

• Lagerkapazität: 78.000 m.

• Erweiterung beantragt um: 30.000 m.

• Hoffnung: Einlagerung in „Schacht Konrad“ ab 2023

• „Wiederaufarbeitungsanlage“ Karlsruhe (WAK): 1971–1990

• Baukosten: ca. 30 Mio. €

• Angefallene hochradioaktive „Atomsuppe“: 70.000 Liter

• Bisherige „Lösung“ dafür: Verglasung und Abtransport ins

Zwischenlager Lubmin

 

 

 

BUND OV Karlsruhe engagiert sich gegen Verwendung von Plastiktüten.

Größtes deutsches Zwischenlager für schwach- und mittelaktiven Atommüll liegt im Hardtwald bei Karlsruhe

Mehr Schadstoffe in Karlsruhe durch Kohlekraftwerk

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