Die Grenzen des Flächenverbrauchs - Entscheidung für mehr Lebensräume

Der fortschreitende Flächenverbrauch ist eines der drängendsten Umweltprobleme. Immer noch wird in vielen Gemeinden mit der Ressource Boden umgegangen, als ob sie unbegrenzt verfügbar wäre. Noch weit gehend natürliche Gebiete fallen ebenso der Bebauung zum Opfer wie Erholungsräume für die Bevölkerung. Hier sind einige praxisbezogene Strategien zusammengestellt, um diesen Trend zu stoppen.

Szenarien darstellen:

  •   Beschreibung der regionalen Entwicklung, wenn alles so weitergeht wie bisher.
  •  Hierzu müssen diverse Statistiken ausgewertet werden.
  •  Dem sollen die Ziele des Agendaprozesses gegenübergestellt werden.

Bedarfsanalyse:

  •   In der Planungsphase soll geprüft werden, ob das geplante Bau- oder Gewerbegebiet benötigt wird. Hierzu sollen Kriterien angewandt werden.
  •   Bevölkerungs- und Konjunkturprognosen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Überprüfung der finanziellen / wirtschaftlichen Argumente:

  •   Gewerbesteuer: Steigt diese wirklich? Wenn ja, unter welchen Bedingungen? Wie wirken sich die Gewerbesteuereinnahmen auf die Schlüsselzuweisungen des Landes an die Gemeinde aus? Würde sich eine andere Verteilung der Gewerbesteuer auf die Entscheidungen des Gemeinderats auswirken?
  •   Einkommensteuer: Was bedeutet es finanziell, wenn verstärkt Leute zuziehen? Werden die Einkommensteuergewinne nicht wieder größtenteils durch Investitionen in neue Kindergärten, Schulen oder Kläranlagen aufgefressen?
  •  Arbeitsplätze bei Gewerbegebieten: Werden netto wirklich mehr Arbeitsplätze in einer Gemeinde bzw. in einer Region geschaffen?

Ausschlusskriterien und Kompromisslinien:

  •   Wo darf auf keinen Fall gebaut werden? - Natur- und Landschaftsschutzgebiete, §24a-Biotope etc.
  •  Wo können Umweltschützer mit dem Flächenverbrauch noch am ehesten JA sagen? - Wirklich nur beim Maisacker?

Optimierung der Flächennutzung:

  •   Baulückenkataster: Hier sollen die rechtlichen Möglichkeiten für eine Bebauungspflicht geprüft werden.
  •  Verdichtetes Bauen
  •   Mehrstöckige Industriegebäude
  •   Interkommunale Gewerbegebiete

Ausgleichsmaßnahmen:

  •  Wenn alles Opponieren nichts genutzt hat, dann müssen Ausgleichsmaßnahmen thematisiert werden. Doch wie sollen diese aussehen? Welche Ausgleichsmaßnahmen sind akzeptabel und welche nicht?


Antworten aus der HV der EnBW 2019

In der Hauptversammlung der EnBW hat Gudrun Vangermain 42 Fragen aus vielen Unternehmensbereichen der ENBW gestellt. Sie wurden beantwortet. Alle Fragen finden sich auf der linken Seite im Reiter EnBW.

Hier ein kleiner Ausschnitt:

Wieviel Kilogramm Quecksilber haben die Kohlekraftwerke der EnBW im Jahre 2018 an die Umgebung abgegeben?   Altbach, Stuttgart, Heilbronn, Karlsruhe, x, Rostock:

                375 kg

- Wieviel Kilo Filterstäube wurden entsorgt?

            300.000 t Flugasche, fachgerecht entsorgt und verwertet

 In -Wie viele Stunden war RDK 7 2018 am Netz?                       

3867 Std.

- Wie viele Stunden war RDK 8 2018 am Netz?           

4526 Std.

 

Wie viel Tonnen Schlacke wurden an den Standorten der Kohlekraftwerke der EnBW

erzeugt? Wohin wurden diese Schlacken geliefert?
             45.000 t Schlacke, Powerment GmbH & Co. KG ‘;  mittl. 6-stelliger Mio-Betrag

 

Welche Reststoffe aus Kraftwerken hat die EnBW an Zementwerke in Baden-Württemberg geliefert, wie viel Tonnen waren das jeweils? Wie wurden diese vergütet?

            40.000 t Asche + Gips;  unterer 5-stelliger €-Betrag

An welchem Tag sind oder waren die Strommengen für KKP 2 verbraucht?

Ende war am 8.4.2019

 

 

BUND Kindergruppen in Karlsruhe

Weitere Infos / Kontakt:
Simone Gilbert
kindergruppen.mittlerer-oberrhein@bund.net
Telefon 0721 35 85 82

Größtes deutsches Zwischenlager für schwach- und mittelaktiven Atommüll liegt im Hardtwald bei Karlsruhe

BUND OV Karlsruhe engagiert sich gegen Verwendung von Plastiktüten.

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