Ortsverband Karlsruhe
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Das Ländle leben lassen!

In Baden-Württemberg werden jedes Jahr etwa 6 Hektar Natur mit Gewerbe, Straßen und Siedlungen zugebaut, Tendenz steigend.

Mehr als 15 Umwelt-, Naturschutz- und Landwirtschaftsverbände wollten mit einem Volksantrag bewirken, dass verbindliche Obergrenzen für den Neuverbrauch an Flächen gesetzlich verankert werden. Der Landtag BW hat den Volksantrag "Ländle leben lassen" am 17. Juli 2024 abgelehnt.

Alles zu den Ergebnissen des Volksantrags "Ländle leben lassen" finden Sie hier.

Der BUND setzt sich weiter für den verbindlichen Flächenschutz ein. Nicht bebaute Flächen gehören zur kritischen Infrastruktur, da sie die Grundlagen für Artenvielfalt und Klimaanpassung bilden. Unsere Forderungen für ein zukunftsfähiges Baden-Württemberg zur Landtagswahl 2026:

  • Verankerung verbindlicher Flächenschutzziele in der Landes- und Regionalplanung: Nettonull bis 2035, 2,5-Hektar-Zwischenziel
  • Landesweite Einführung verpflichtender Flächenkontingente
  • Einführung verbindlicher Mindestwohnbaudichten in der Landes- und Regionalplanung
  • Verpflichtende Erhebung kommunaler Flächenreserven im Innenbereich: Baulücken- und Leerstandskataster
  • Keine Neuausweisung von Gewerbegebieten über den örtlichen Bedarf hinaus

Die zentralen BUND-Forderungen zur Landtagswahl 2026, u.a. auch zu Klimaschutz, Mobilität und Energie, können Sie hier nachlesen.