Ortsverband Karlsruhe
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Gegen den Neubau von RDK 9 – Jetzt Sammeleinwendung unterschreiben!

04. Oktober 2026

RDK 8

Wir werden unsere Einwendungen gegen den geplanten Neubau des auf fossilem Gas basierenden Kraftwerks rechtzeitig bis zum 11. November erstellen und einreichen. Bereits mehrfach haben wir zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Rheinhafen-Dampfkraftwerk Block 9, Fettweisstraße 60, Rheinhafen Daxlanden“ gegenüber der Stadt Karlsruhe Stellung genommen und eine erhebliche Stickoxidminimierung unter den gesetzlichen Grenzwert in diesem Vertrag erreicht.

Inzwischen hat der Gemeinderat dem Bau und dem Generalvertrag mit der EnBW zugestimmt. Die Gemeinderatsmitglieder haben dies in dem Wissen getan, dass der Sommer zum wiederholten Male kein harmloses Vergnügen mehr war. Die Klimakrise ist für jeden spürbar. Wir müssen nicht stillhalten, bis der nächste Sommer uns verbrennt oder der Herbst wieder Straßen in reißende Ströme verwandelt. Die Lethargie der 40-Grad-Tage steckt uns noch in den Knochen, die Bilder vom versiegenden Rhein haben wir vor Augen und die Tausenden von Hitzetoten können wir nur noch betrauern.

Anpassungsmaßnahmen, die in Karlsruhe nur rudimentär vorhanden sind, allein werden nicht reichen. Diese Hitze kommt – wie wir in unseren vorherigen Stellungnahmen deutlich gemacht haben – nicht aus dem Nichts. Sie ist eine direkte Folge des Klimawandels und wird uns häufiger und härter treffen, wenn der Klimaschutz nicht entschlossener vorankommt. Der Bau des angeblich für die „Dunkelflaute“ notwendigen Gaskraftwerkes RDK 9 auf Basis von fossilem Fracking-Gas ist angesichts des bestehenden Gaskraftwerkes RDK 4S und des in Reserve gehenden Kohlemeilers RDK 8 nicht nachvollziehbar.

Dies und alle anderen Gründe, die wir schon im Vorfeld der Abstimmung im Gemeinderat schriftlich mitgeteilt haben, bestärken uns in unserer generellen Ablehnung des Baus von RDK 9. Diese Argumente werden wir nun auch in das Bundes-Immissionsschutzverfahren einbringen.

So können Sie helfen:

Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie nicht nur unsere Forderungen, sondern Sie sichern sich auch das Recht, an der späteren Erörterung des Verfahrens teilzunehmen und Ihre Ablehnung persönlich zu begründen.

Bitte laden Sie die Unterschriftenliste herunter (bitte auch im Bekanntenkreis mitsammeln!) und senden Sie diese bis zum 10. November direkt an das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe oder werfen Sie sie in den Briefkasten des BUND Karlsruhe (Waldhornstraße 25, 76131 Karlsruhe).

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